(Un)Kraut des Monats März – Giersch

Giersch gibt es schon im zeitigen Frühjahr. Man kann ihn verfluchen, weil er sich zu einem lästigen Unkraut mausern kann. Man kann ihn aber auch auf verschiedene Arten nutzen. Ein Vorteil dabei: durch das regelmäßige Ernten hält man ihn kurz.

Inhaltsstoffe sind unter anderem ätherische Öle, Vitamin C, Vitamin A, Mineralstoffe und Spurenelemente.

Zu den guten Eigenschaften zählt, dass der Giersch antibakteriell, entsäuernd, entzündungshemmend und harntreibend wirkt. So hilft er bei Blasenentzündungen, Erkältungen, Frühjahrsmüdigkeit, Gicht und vielen weiteren Zipperlein.

Interessant: Die jungen Blätter schmecken nach Möhre!

Verwendungsvorschläge für Giersch:

Die jungen Blätter zusammen mit anderen Kräutern in den Salat schnippeln.

Die Blätter können wie Spinat gekocht werden.

Oder wie wäre es mit ein paar Blättern im Smoothie?

Und natürlich sind Wildkräuteraufstriche einfach lecker aufs Brot.

Gerade im Frühjahr kann aus Blättern des frischen Krauts ein Tee zubereitet werden. Gierschtee hilft bei Blasenentzündung und Schnupfen. Außerdem besitzt er die Fähigkeit, schädliche Stoffe aus dem Körper aus-zuschwemmen. Für den Tee 250 ml kochendes Wasser über zwei Esslöffel des Krauts geben und nach zehn Minuten abseihen.

Probieren Sie es aus! Im Garten wächst Giersch.

giersch

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